Woher die Idee kam
Der Auslöser war ein Mordfall in Sötenich bei Kall im Januar 2012. Ein 32-jähriger Mann wurde in einer Autowerkstatt erschossen. Mehrere Menschen aus dem Umfeld des Täters halfen anschließend, Spuren zu beseitigen, die Leiche zu verstecken und die Tatwaffe verschwinden zu lassen. Aufgedeckt wurde das Verbrechen erst, als die Leiche auf einer Bauschuttdeponie entdeckt wurde.
Rudolf Jagusch beschäftigte vor allem eine Frage: Warum schweigen Menschen bei einem Mord, und warum helfen sie sogar, ihn zu vertuschen? Den wirklichen Fall wollte er weder nacherzählen noch die Beteiligten erklären. Die Motive und Hintergründe im Roman sind frei erfunden.
