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Buchcover von Eifelwächter von Rudolf Jagusch
Krimi • 2026 • Band 8 der Eifelkrimi-Reihe

Eifelwächter

Ein Mord in der Eifel – und ein Dorf, das lieber schweigt.

Das Buch

Klappentext

Auf der Baustelle eines geplanten Windrads nahe der belgischen Grenze wird der Online-Redakteur Lukas Voigt ermordet aufgefunden. Hauptkommissar Fischbach und sein Kollege Welscher treffen bei ihren Ermittlungen auf eine Dorfgemeinschaft, die sich abschottet und einander misstrauisch beäugt. Je tiefer die Kommissare graben, desto klarer wird: Hinter dem Schweigen der Bewohner liegt etwas, das jemand um jeden Preis verbergen will. Ein atmosphärisch dichter Kriminalroman über Schuld, Angst und die zerstörerische Kraft des Wegsehens.

Band 8 der Eifelkrimireihe mit Horst „Hotte“ Fischbach und Jan Welscher.

„In diesem Buch steckt ziemlich viel von mir: meine Liebe zur Eifel, meine Lust am Erzählen und Figuren, die irgendwann ein erstaunliches Eigenleben entwickeln.“
Rudolf Jagusch
LeseprobeDie ersten Seiten lesenPDF · ca. 30 Seiten · mit freundlicher Genehmigung des Emons Verlags
Hinter dem Buch · 01 von 06

Woher die Idee kam

Der Auslöser war ein Mordfall in Sötenich bei Kall im Januar 2012. Ein 32-jähriger Mann wurde in einer Autowerkstatt erschossen. Mehrere Menschen aus dem Umfeld des Täters halfen anschließend, Spuren zu beseitigen, die Leiche zu verstecken und die Tatwaffe verschwinden zu lassen. Aufgedeckt wurde das Verbrechen erst, als die Leiche auf einer Bauschuttdeponie entdeckt wurde.

Rudolf Jagusch beschäftigte vor allem eine Frage: Warum schweigen Menschen bei einem Mord, und warum helfen sie sogar, ihn zu vertuschen? Den wirklichen Fall wollte er weder nacherzählen noch die Beteiligten erklären. Die Motive und Hintergründe im Roman sind frei erfunden.

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Schauplätze: Sturmfeld und die echten Orte

Sturmfeld ist erfunden und liegt auf der Dreiborner Hochfläche nahe der belgischen Grenze. Die Gegend kennt der Autor von seinen Touren durch die Eifel: viel Platz, der Wind pfeift einem um die Ohren, und bei schlechtem Wetter möchte man am liebsten gleich wieder umdrehen. In Sturmfeld stecken Eindrücke von unterwegs, ein reales Dorf unter anderem Namen ist es nicht.

Rund um Sturmfeld kommen viele echte Orte vor, die man wiedererkennen oder besuchen kann. Gelegentlich verschiebt der Autor einen Weg oder stellt ein Haus dazu. Dann muss sich die Landkarte der Geschichte beugen.

  • Euskirchen, mit der Polizeidienststelle
  • Kommern und Dreiborn
  • Schleiden und Gemünd
  • Burg Nideggen
  • Rocherath und Bütgenbach in Belgien
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Kann man Eifelwächter ohne Vorkenntnisse lesen?

Ja, ohne Weiteres. Der Fall ist abgeschlossen, und alles, was man über Fischbach und Welscher wissen muss, erfährt man im Buch. Wer die Reihe kennt, weiß natürlich mehr über die Vorgeschichte der beiden, zum Verständnis braucht man die früheren Bände aber nicht.

Alle Bände der Eifelkrimi-Reihe in Lesereihenfolge
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Neu für Fischbach und Welscher

Hotte Fischbach hat sich entschieden, Privatdetektiv zu werden. Der Fall in Sturmfeld könnte daher sein letzter als Kripobeamter sein. Allerdings treffen andere in seinem Umfeld Entscheidungen, die ihn noch einmal ins Grübeln bringen. Ob der Wechsel wirklich das Richtige ist, steht plötzlich wieder infrage.

Bei Jan Welscher tut sich dagegen privat etwas: Er hat jemanden kennengelernt. Vielleicht wird daraus eine neue Liebe.

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Recherche vor Ort

Wie immer ist der Autor die Schauplätze selbst abgefahren. Vor Ort bekommt man ein anderes Gefühl für eine Gegend als am Schreibtisch. Auch das Motorradfahren kennt er aus eigener Erfahrung, das half bei Hottes Touren. Genauer nachforschen musste er bei der Zollmarke. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, sollen solche Details stimmen.

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Was im Buch gekocht wird

Im Buch wird gekocht und gegessen. Hottes Frau Sigrid serviert Buchweizenknödel mit Speckbutter und Apfel-Sauerkraut, danach gibt es einen Eifelgeist. Welscher macht für seine Kollegin Maila Aalto, die die Tatortgruppe leitet, einen veganen Döppekuchen mit Räuchertofu, einen regionalen Klassiker auf seine Art. Mailas finnische Herkunft kommt mit einer Lohikeitto mit Eifeler Räucherforelle statt Lachs ins Spiel.

Im Anhang des Buchs stehen die passenden Rezepte, zum Teil von Leserinnen beigesteuert.

Weitere Eifeler Rezepte